Wenn Fair-Play eine ganze Liga bestimmt

Der dritte Spieltag der Community Champions League
Katharina Schiechtl und Sophie Walter besuchten die CCL in Findorff (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Montag, 04.11.2019 / 12:59 Uhr

Sophia Ahrens

Die Anfeuerungen der letzten Woche hallten noch nach, da war es schon Zeit für die nächste Runde der Community Champions League. Beim dritten und letzten Spieltag der Hinrunde ging es für Gruppe zwei bei strahlendem Sonnenschein nach Findorff. Die erste Gruppe musste dieses Mal mit anderen Bedingungen umgehen als bisher: Ihre Spiele wurden in der Halle in Obervieland ausgetragen.

Ein Auftritt der Musikklasse zur Einstimmung, Einlaufen hinter dem Schiedsrichter zur Champions League-Hymne und ein angerichtetes Buffet für die Spielpausen: Das „Gymnasium Links der Weser“ hatte einiges aufgefahren, um der Halle in Obervieland Spieltagscharakter zu verleihen.  Nach dem obligatorischen Abklatschen hieß es dann: Gut Kick!  Klar durchsetzen konnten sich bis zum Nachmittag die Ronz-Tigers. Mit 18 Punkten strichen sie den Spieltagssieg ein.

Die erste Gruppe kehrte zeitgleich in Findorff ein. Dort liefen hinter dem Schiedsrichter zwei besondere Gäste auf das Spielfeld: Sophie Walter und Katharina Schiechtl von den Werder-Frauen statteten dem Spieltag einen Besuch ab. Neben Autogrammen und Fotos konnten sich die beiden auch vom Konzept der Liga überzeugen. „Ich persönlich lege sehr viel Wert auf Fair-Play, ich finde das gehört dazu. Manchmal wird mehr, manchmal weniger drauf geachtet, aber das mit den grünen Karten hier finde ich eine tolle Sache“, sagt Katharina Schiechtl zum Fair-Play Gedanken, der in der CCL vermittelt wird.

Soziales Engagement zählt schon bei Spieler-Auswahl

In Obervieland wurde diesmal in der Halle um Punkte gekämpft (Foto: WERDER.DE).

Der gilt nicht nur während, sondern auch schon vor dem Spiel bei der Auswahl der Kicker. „Bei uns wird nicht nach der fußballerischen Leistung entschieden, wer in die Mannschaft kommt, sondern danach, wie viel sich die Kinder sozial innerhalb der Schule engagieren“, berichtet Detlef Gloge-Böltau, Trainer der Sandhoppers von der Oberschule Sandwehen. Die Schule ist seit Jahren Mitglied im Programm „100% Werder“ und war somit schnell beim Konzept Fair-Play-Liga an Bord. Tagessieger durften sich in Findorff die Lerchen nennen, die nun in der Gesamttabelle auf Platz vier hinter den Sandhoppers liegen.  

Mit dem Zwischenstand nach Tag drei verabschiedet sich die CCL, die von der DFL Stiftung, dem European Football for Development Network und Erasmus+ der Europäischen Union, in den Winter. Das bedeutet für die Spieler der Schulen aber nicht gleich Pause: In verschiedenen Workshops wird richtiges soziales Verhalten auch außerhalb vom Bolzplatz nahegebracht.

Die CSR-Arbeit des SV Werder Bremen wird mit Unterstützung unserer CSR-Partner umgesetzt. Seit Jahren fördern sie die Projekte und Programme von WERDER BEWEGT-LEBENSLANG und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der Grün-Weißen. Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie hier.

 

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